Microfarming fördern
Schon der Weltagrarbericht von 2016 hat festgestellt , dass kleinbäuerliche Strukturen der beste Garant für die lokale und nationale Ernährungssicherheit sind. Mikrobetriebe entwickeln sich nicht nur deshalb europaweit weiter und zeigen, dass eine alternative Landwirtschaft möglich ist. Aber wie können solche Betriebe und Ideen gefördert werden?
Challenge Owner Baumann Joana
Publikationsdatum 13.01.2026
Die Idee von Mikrobetrieben entwickelt sich stetig weiter und zeigt sich robust. Im Vergleich zum konventionellen Modell der Landwirtschaft sind die Erträge pro Fläche höher. Im Wesentlichen unterscheidet sich die Arbeitsweise zur konventionellen Landwirtschaft im klein strukturierten Handeln. Entscheidungen werden zu Gunsten der Qualität des Produkts getroffen. Solche Produkte lassen sich gut direkt vermarkten, was zu einer starken lokalen Stammkundschaft führt. Dadurch entsteht eine Unabhängigkeit von Direktzahlungen und Flächenbeiträgen. In der Beilage findet sich eine Auflistung der vielen Vorteile von Mikrobetrieben. Folgende Challenges sind damit verbunden: - Umgang mit politischen und rechtlichen Hürden - Wie kann es als Ergänzung statt als Konkurrenz zur vorherrschenden Landwirtschaft publik gemacht werden? - Wie kann ein Interesse bei jungen Menschen geschaffen werden?